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GUT LESEN
Gut lesen zu können stellt in unserer Gesellschaft
zweifellos eine kulturelle Schlüsselqualifikation dar
und ist in allen Lebensphasen von herausragender
Bedeutung. Lesen eröffnet die gesellschaftliche
Teilhabe durch zielorientierte und flexible
Wissensaneignung. Umgekehrt wird mangelnde
Lesekompetenz zu einem enormen Chancennachteil.
Kinder erwerben im Laufe ihrer Lesesozialisation verschiedene Teilfertigkeiten. Dieser Prozess beginnt
in der Familie und wird später durch den Unterricht
in der Schule geprägt.
 
 
 
 
  Ein geübter Leser hat die meisten Wortbilder gespeichert, ein Leseanfänger muss sich
meist die Wörter „erlesen“, das kostet Zeit und Konzentration.
Darüber hinaus bedeutet gut lesen vor allen Dingen, dass das Lesen über die reine
Kenntnis der Wortbedeutung hinausgeht. Vielmehr soll der Sinn und die Intention eines
Textes vom Lesenden erfasst werden, um damit das eigene Denken anzuregen.
Somit ist Lesen „Sinngenerierung“ und geht weit über eine passive Informationsaufnahme aus Texten hinaus.
 
Für das Erlernen des Lesens und dem Verständnis für Texte sind verschiedene
Teilfertigkeiten notwendig, die durch differenzierte Übungen und Strategien erworben
als auch antrainiert werden können und müssen. Diese Übung erwerben viele Kinder
im Laufe ihrer Lesesozialisation quasi nebenbei. Kinder mit besonderen Schwierigkeiten
beim Lesenlernen sind hier jedoch auf eine spezifische Hilfe angewiesen.

Wir als außerschulische Fördereinrichtung sehen unsere Aufgabe darin, Kinder beim
Erwerb der notwendigen Strategien und Techniken zu unterstützen.
Um Lesekompetenz zu erlangen ist die Auseinandersetzung mit sprachlichen Strukturen
ebenso notwendig wie das Training von Fähigkeiten zur Vorausschau auf einen
Textinhalt, zur Verbildlichung des Gelesenen, zur Begriffsicherheit, zur Schlussfolgerung
aus dem Gelesenen und vieles mehr.
 
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